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Handlungskonzept2002

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Die Analyse des Programmgebiets ergab folgende städtebauliche Mängel:

- Fehlende funktionale Beziehungen innerhalb des Ortskerns
- Fehlende funktionale Beziehungen zwischen Ortskern und raumbedeutsamen
Bezugspunkten außerhalb des Ortskerns
- Mängel im städtebaulichen Erscheinungsbild des öffentlichen Raumes und der privaten
Bereiche besonders in den Nebenstraßen des alten Ortskerns
- Eine Unternutzung ortskernnaher Flächen
- Wenig geordnete Grünflächenangebote im unmittelbaren Ortskern des Ortsteils
Losheim.

Ferner wurden folgende sozioökonomische Probleme identifiziert:

- Räumliche Konzentration von Sozialhilfeempfängern im Zentrum des Programmgebiets
- Konzentration einkommensschwacher älterer Menschen im Ortskern des Ortsteils
Losheim
- Hoher Anteil junger und/oder weiblicher Personen an der Gruppe der
Sozialhilfeempfänger
- Hoher Anteil alleinerziehende Frauen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind
- Fehlende Infrastruktur für Jugendliche sowie für Migrantinnen und Migranten

Das starke Verkehrsaufkommen auf den Hauptdurchgangsstraßen belastet durch Abgas- und Lärmemissionen die Umwelt im Programmgebiet.

Trotz der oben beschriebenen Defizite verfügt das Programmgebiet bzw. die Gemeinde Losheim am See über weitreichende Potenziale, die die Revitalisierung des Programmgebiets günstig beeinflussen können:

- Entwicklung der Einzelhandels- und Tourismusangebote mit positiven Auswirkungen auf
den Arbeitsmarkt
- Heterogene Wirtschaftsstruktur
- Planung und Ausführung stadtstrukturell bedeutsamer Projekte (z.B. Losheimer
Unternehmenszentrum, „Gärten ohne Grenzen“, Renaturierung Losheimer Bach)
- Gute Voraussetzungen gesellschaftlichen Engagements in der Bevölkerung und in
nichtstaatlichen Organisationen.

Fazit aus der Aktualisierung der Stärken-Schwächen-Analyse 2007

Das Kernproblem im Ortsteil Losheim besteht nach wie vor in einer gegenseitigen Wechselwirkung folgender Problemstellungen:

1. städtebauliche Mängel (Funktions- und Substanzschwächen)

2. Umweltbelastung durch Verkehr an den Haupteinfallsstraßen

3. soziale und wohnungswirtschaftliche Folgen des demografischen Wandels
und der Beschäftigungssituation

Ohne Gegensteuerung birgt das Zusammenspiel dieser Faktoren zukünftig das Risiko einer zunehmenden Verödung des Ortskerns. Die wechselseitige Bedingung der Problemstellungen erfordert eine Fortführung des integrierten Ansatzes des Programms „Soziale Stadt“.