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Die Sanierung der ehemaligen Werkhallen des Monzgeländes ist das Leitprojekt des Programms ”Soziale Stadt Losheim”. Das Monzgelände ist eine im Kernbereich von Losheim liegende Gewerbefläche.

Ziel der Sanierung ist die Einrichtung eines Wertstoffhofes und die Bereitstellung von Räumen für Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Daneben ist die Schaffung eines Zentrums für Vereine und soziale Kommunikation vorgesehen.

Der Wertstoffhof ist unter arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten eine Maßnahme, die über eine bloße Verbesserung der Gewerbestruktur hinaus auf Gemeinschaftsprojekte mit einer Mischung von Profit- und Nonprofit-Nutzungen zielt. Der Wertstoffhof soll von der Losheimer Arbeitsmarktinitiative e.V. (LAI) teilweise errichtet und betreut werden. Hier sollen u.a. Langzeitarbeitslose unter Anleitung von entsprechenden Handwerksmeistern sinnvoll beschäftigt werden.

Mit dem Wertstoffstoff wird an einem zentralen Sammelplatz in der Gemeinde für Haushalte und Gewerbebetriebe die Möglichkeit geschaffen, Abfälle nach sortierten und verwertbaren Fraktionen anliefern zu können. Die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen, die haushaltsübliche Mengen überschreiten oder die nicht in das Raster der öffentlichen Abfuhr passen, wird dadurch erheblich erleichtert. Die Einrichtung eines Wertstoffhofes kommt auch der Bereitschaft vieler Bürger entgegen, durch Abfalltrennung einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Am 27.3.2003 wurde der Wertstoffhof Losheim feierlich eröffnet. Bürgermeister Lothar Christ, der gleichzeitig auch Vorsitzender der Losheimer Arbeitsmarkinitiative e.V. ist, freute sich, endlich nach über zweijähriger Umbauzeit und mehrmonatigem Probebetrieb den Wertstoff mit dem angegliederten Zentrum für Qualifizierung offiziell seiner Bestimmung übergeben zu können.

Dazu begrüßte er den Umweltminister Stefan Mörsdorf, der mit der Eröffnung des Wertstoffhofes auch seinen ersten offiziellen Besuch in Losheim am See absolvierte. Vom EVS, der für den Betrieb des Wertstoffhofes ein wesentliche Rolle spielt, konnte er den Geschäftsführer Herrn Wolf willkommen heißen. Von der Arbeitsverwaltung, die eine tragende Rolle bei der Realisierung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen spielt, begrüßte er Herrn Merten in Vertretung des Arbeitsamtsdirektors und Herrn Rupp, den Dienststellenleiter des Arbeitsamtes Wadern.

In seiner Eröffnungsrede ging Bürgermeister Christ zunächst einmal auf das Gesamtprojekt „Soziale Stadt“ in Losheim ein.Eine städtebauliche Zielsetzung, nämlich eine Gewerbebrache im Ortskern wieder mit Leben zu füllen, ansehnlich zu gestalten und mit einem sinnvollen Angebot zu versehen.

Ein Arbeitsmarktprojekt durchzuführen, in dem junge Langzeitarbeitslose Beschäftigung fanden und finden und qualifiziert werden, um anschließend eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt zu finden.

In einem sich anschließenden 2. Bauabschnitt ein Kommunikationszentrum zu errichten, in dem auch im EDV-Bereich qualifiziert werden kann, aber auch Räume für eine vereinsgebundene Jugendarbeit geschaffen werden können.

Einen Wertstoffhof für die Region zu errichten, um damit einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und andererseits eine Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger der Region anzubieten.Eine Gewerbebrache im Ortskernbereich sei damit saniert und zu einer wichtigen Anlaufstelle, zu einem „Dienstleistungsbetrieb“ für Bürger umgestaltet worden, über den wiederverwertbare Abfallstoffe entsorgt werden könnten. Getrennt nach Fraktionen könnten die Bürgerinnen und Bürger Holz, Metall, Plastik, Alu usw. aber auch Elektrogeräte, Wachmaschinen und ähnliches abgeben.

Minister Stefan Mörsdorf betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Wertstoffhöfe als wichtige Bausteine einer nachhaltigen Entwicklung, die mithelfen verantwortungsbewusst mit den Rohstoffen umzugehen. Auf der einen Seite würden Wertstoffe erfasst und verwertet, auf der anderen Seite damit gleichzeitig die Abfallmenge in der „grauen“ Tonne gesenkt. Das besondere aber an dem Losheimer Wertstoff, der neunte übrigens im Saarland, sei aber die Verknüpfung von umwelt- und arbeitsmarktpolitischen Aspekten.

Dem schloss sich Achim Merten, stellvertretender Direktor des Arbeitsamtes Saarlouis, an und lobte das vorbildliche „vernetzte Denken und Handeln“ von Bürgermeister Christ. Gleichzeitig bedauere er aber, dass die Arbeitsverwaltung nicht mehr so viele Projekte dieser Art fördern könne, da die direkte Integration in den ersten Arbeitsmarkt neuerdings absoluten Vorrang hätte.